Boden des Jahres

2017: Der Gartenboden

Entstanden durch jahrhundertelanges Gärtnern: in Klostergärten, Schlossgärten und Bürgergärten. Diese intensiv genutzten, fruchtbaren Gartenböden nennt der Bodenkundler Hortisol. Sie sind wichtige Zeugnisse unserer Kulturgeschichte.

Ein Tummelplatz für Regenwürmer

Regelmäßiges tiefes Umgraben, kontinuierliches Einbringen von Kompost, Stallmist und Kalk sowie das Begießen der Pflanzen mit Wasser schufen ihn: einen mächtigen humus- und nährstoffreichen Oberboden – optimal für Bodenlebewesen. Ein Eldorado für Regenwürmer. Sie durchmischen den Boden intensiv bis in größere Tiefe und schaffen eine günstige Bodenstruktur. (mehr)

 

Natur Düngemittel   


Handgebrauter Flüssigdünger aus rheinischer wilder Brennessel & Urgestein aus der Eifel. Nach einem Rezept von Hildegard Lang.

 

Einige der Bräuche:

  • Am Gründonnerstag Brennnesselgemüse zu essen, was für das folgende Jahr vor Geldnot schützen soll.
  • Fünf Nesselblätter in der Hand zu halten, um frei von Furcht und bei kühlem Verstand zu bleiben.
  • Am Johannistag Brennnesselpfannkuchen zu essen, um gegen Nixen- und Elfenzauber gefeit zu sein.
  • Am 1. Januar Brennnesselkuchen zu essen, um sich ein gutes Jahr zu sichern.



Der Stachel einer Brennnessel

Brennnesseln enthalten Ameisensäure.
Sie haben kleine Stacheln, die Ameisensäure enthalten. Wenn ein Stachel bei der Berührung durch den Menschen abbricht - der Stachel "verkieselt" - kommt die Ameisensäure auf die Haut und die Haut fängt stark an zu brennen


Die Brennnessel ist zudem eine bekannte Kräuterpflanze, da sie viele weitere Stoffe beinhaltet: 
Chlorophyll, Histamin, Gerbsäure, Glukokinin, Acetylcholin, Vitamin A und E und unterschiedliche  Mineralsalze wie Eisen, Magnesium, Silicium, Natrium, Calcium und Phosphor.